Freiwillige Feuerwehr Altenoythe
Freiwillige           Feuerwehr                      Altenoythe

Aktuelles

Türöffnung mit vermeintlich lebloser Person

 

Mit dem Stichwort Person hilflos in Wohnung wurden wir auf Anforderung durch die Polizei am 19.01.2021 alarmiert. Vor Ort vermuteten besorgte Nachbarn eine leblose Person in einer Wohnung in der Haydnstraße. Polizeibeamte konnten durch ein Fenster in die Wohnung herein schauen und den Verdacht bestätigen, worauf der Rettungsdienst & die Feuerwehr alarmiert wurden.
Wir öffneten mit dem sog. ZIEH-FIX®* die Haustür und überprüften die Wohnung mit unserem Gaswarner auf CO2 und andere Atemgifte. Die Person wurde lebend aufgefunden und konnte an den Rettungsdienst übergeben werden. Wir waren mit 2 Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften ca. 45 Minuten im Einsatz.

 

*Mit dem ZIEH-FIX® kann man verschlossene Türen öffnen, sodass nur der Schließzylinder und nicht die ganze Wohnungstür zerstört wird.
Eine Spezialzugschraube aus gehärtetem Material wird in den Zylinder eingeschraubt. An dieser wird ein Zugwerkzeug (Akkuschrauber) angesetzt und der Schließzylinder, der aufgrund der wirkenden Kraft an seiner schwächsten Stelle auseinanderbricht, herausgezogen.
(Quelle: Wikipedia)

Technischer Defekt löst Brandmeldeanlage aus

 

Mit dem Stichwort BMA Alarm Groß wurden wir heute zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Wir waren mit 3 Fahrzeugen und ca. 15 Kameraden im Einsatz.

Großfeuer in Sägerei - Stadtgebiet im Einsatz

 

Um kurz vor 1 Uhr wurden wir am 10. Januar 2021 zur Unterstützung der Feuerwehr Markhausen zu einer Sägerei an die Thüler Straße gerufen. Dort stand ein Hallenkomplex im Vollbrand.
Wir legten eine Wasserversorgung von ca. 400 Metern von einem Unterflurhydranten zum Verteiler an der Einsatzstelle und versorgten so unser TLF mit Wasser. Währenddessen griff der Angriffstrupp vom LF unter schwerem Atemschutz in der hinteren Halle an, damit das Feuer eingedämmt werden konnte. Sie konnten ein Überflammen auf den hinteren Teil der Halle verhindern und wurden später durch einen weiteren Trupp abgelöst. Auch die anderen Wehren waren mit zahlreichen Einsatzkräften unter schwerem Atemschutz im Gebäude.
Das LUF 60 (Löschunterstützungsfahrzeug) kam ebenfalls zum Einsatz und übernahm im Anschluss das groß flächige Ablöschen der Glutnester.
Im Anschluss an den Einsatz wurde der bereitschafts Dienst der FTZ Cloppenburg, bei dem wir die genutzten Schläuche wechseln konnten und der AB-Atemschutz, der von den Kameraden aus Cappeln besetzt wird an die Einsatzstelle bestellt. Dort konnten wir vor Ort dann auch direkt die benutzen Flaschen, Lungenautomaten und Masken tauschen. Zum Ende gab es noch durch die DRK Bereitschaft Bösel, Kaffee an der Einsatzstelle.
Wir waren mit 23 Kameraden & 3 Fahrzeugen bis 4.30 Uhr im Einsatz.

 

Hier geht's zum Video Beitrag der NWP-Media:

https://youtu.be/qgHQL4Aj3Mk

Verdächtiger rauch über Gewerbepark Pirgo I

 

Mit dem Stichwort Verdächtiger Rauch wurden Wir am 30.12.2020 in den Gewerbepark Pirgo I alarmiert. Ein kleiner Müllhaufen fing Feuer und verursachte eine starke Rauchentwicklung. Wir löschten den Haufen ab und konnten die Einsatzstelle recht schnell wieder verlassen. Wir waren mit 2 Fahrzeugen und ca. 15 Kameraden im Einsatz, wobei das 2. Fahrzeug die Einsatzfahrt abbrechen konnte.

Wenn der Einsatz zum Feuerwehrhaus kommt

 

Gegen 14.45 Uhr klopfte am 28.12.2020 ein Fahrer einer Spedition an die Eingangstür zum Feuerwehrhaus, da an einem Anhänger seines Fahrzeuges, Hydraulik Öl ausgetreten war. Da sich zu dieser Zeit drei Kameraden zur Geräteprüfung im Feuerwehrhaus befanden, konnten diese dem Fahrer direkt helfen, ohne dass die Feuerwehr extra alarmiert werden musste. Sie begannen die Flüssigkeit mittels Bindemittel großzügig auf zu nehmen. Ein Mitarbeiter des Bauhofs aus Friesoythe brachte zusätzliches Bindemittel nach und übernahm die anschließende Entsorgung. Der LKW Fahrer wurde später zu einer Fachwerkstatt vermittelt. Unsere Kameraden konnten gegen 16.00 Uhr ihre eigentlich geplante Geräteüberprüfung fortsetzen.

Schwerer Verkehsunfall in Altenoythe

 

Mit dem Stichwort Verkehrsunfall 2 PKW / 5 Beteiligte wurden wir am Abend des 23.12.2020 gegen 18.45 Uhr an die Altenoyther Straße, Ecke Barmweg auf Höhe des "Schoapstalls" alarmiert um für den Rettungsdienst eine eingeklemmte Person aus einem Fahrzeug zu befreien. Zusätzlich wurde der Rüstwagen der FF Friesoythe alarmiert, dieser konnte die Einsatzfahrt aber abbrechen, da die Person ziemlich schnell durch das Entfernen der hinteren Beifahrertür, durch unseren mitgeführten Rettungssatz an den Rettungsdienst übergeben werden konnte. Wir sperrten die Altenoyther Straße ab und kontrollierten die Fahrzeuge auf Auslaufende Betriebsstoffe. Nach ca. 2 Stunden waren die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit im Feuerwehrhaus inklusive unserer 20 Einsatzkräfte. Vor Ort waren unter anderem 6 Rettungswagen und 2 Notärzte. Da der Rettungsdienst vor der Feuerwehr vor Ort war, wurde unser jüngst angeschaffter PAX-Rettungsrucksack noch nicht im Einsatz benötigt.

"Feuerlöschboot" im Einsatz
 
Der zweite Einsatz ließ nicht lange auf sich warten, so wurden wir am 19.11.2020 gegen halb sechs erneut durch unsere Meldeempfänger gebeten zum Feuerwehrhaus zu Fahren. Nach einem Auffahrunfall auf der B401 kam es an einem Opel zu einem Fahrzeugbrand. Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst betreut.
Im Einsatz war auch ein "Feuerlöschboot" ( ein auf dem Küstenkanal vorbeifahrendes Binnenschiff ), dass kurz bevor wir an der Einsatzstelle eintrafen, einen ersten Löschversuch vom Küstenkanal aus zu starten versuchte. Dieser wurde aber abgebrochen, da zwei Kameraden unter schwerem Atemschutz den Corsa Großflächig ablöschten.
Wir konnten die Einsatzstelle nach ca. 1,5 Stunden mit dem Abschleppen des Fahrzeugs und binden der Ausgelaufenen Betriebsstoffe durch die Straßenmeisterei wieder verlassen. Nach gut einer Stunde, standen die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit im Feuerwehrhaus.
Gasgeruch entpuppt sich als Schwelbrand
 
Mit dem Stichwort Gasgeruch wurden wir am 19.11.2020 gegen 12.15 Uhr in den Barmweg alarmiert. Vor Ort konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Es stellte sich heraus, dass an einer Verteiler Dose ein kleiner Schwelbrand ausgebrochen war. Beim Eintreffen unserer Fahrzeuge war dieser bereits aus. Nach einer kurzen Rücksprache mit der EWE konnte die Einsatzstelle wieder verlassen werden.
Unsere 11 Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle nach ca. 30 Minuten wieder verlassen.

(v. links) stellv. Jugendwart Jan Timmermann, Hans Eilers & Helmut Barlage

Spende für die Jugendfeuerwehr Altenoythe

 

Jedes Jahr um Weihnachten rum spendet die Firma E+B Bau GmbH aus Friesoythe einen Obolus an gemeinnützige Organisationen. Dieses Jahr konnten Wir uns über eine Spende freuen.

Am Dienstag den 18.11.2020 überbrachten Jan Timmermann und Felix Meyer ein kleines Präsent an die Geschäftsführer Hans Eilers & Helmut Barlage. Sie bedankten sich für die äußerst großzügige Spende im Namen der gesamten Jugendfeuerwehr und konnten auch schon die ein oder andere Idee, mit der Sie den Kindern eine große Freude machen können, nennen. Wie Jan Timmermann mitteilte, „Die Jugendfeuerwehr stellt den Nachwuchs für die Einsatzabteilung sicher und es ist umso schöner, wenn die Arbeit der Betreuer und der Jugendwarte Wert geschätzt wird“.

 

Daher auch im Namen der Freiw. Feuerwehr Altenoythe Vielen Dank für diese Spende!

Baum stürtzt auf Wohnhaus
 
Am 21.10.2020 um kurz vor Mitternacht wurden wir mit dem Stichwort Baum sägen an den Südlichen Küstenkanal alarmiert. Hier war ein Baum auf ein Wohnhaus gestürzt.
Zwei unserer 15 Einsatzkräfte rüsteten sich nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle mit Schnittschutz- Hose sowie Jacke und Forsthelm aus. Mit mehreren zielgerichteten Schnitten konnten wir das Wohnhaus Stück für Stück von dem Baum befreien.
Nach guten 1,5 Stunden konnte die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben werden und nach weiteren 30 Minuten waren die 3 eingesetzten Fahrzeuge wieder Einsatzbereit im Feuerwehrhaus.
PKW übersieht Rechtsabbieger
 
Mit dem Stichwort Verkehrsunfall wurden wir am 09.10.2020 gegen 18.19 Uhr auf die Kreuzung Barßeler Straße und Röbkenberg alarmiert. Es kam zum Zusammenstoß, als ein Fahrzeug aus Richtung B401 kommend einen PKW übersah, der in die Straße Röbkenberg einbiegen wollte.
Die Insassen in den Fahrzeugen waren nicht eingeklemmt und nur leicht verletzt. Wir stellten den Brandschutz sicher, bindeten Auslaufende Betriebsstoffe und sperrten die Barßeler Straße für den kompletten Einsatz ab.
Nach ca 1,5 Stunden mit Abholen der Unfallfahrzeuge durch einen Abschleppdienst, konnten unsere 3 Fahrzeuge und 22 Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen.

Schnell nen Heckenbrand

 

Am 10.09.2020 wurden wir mit dem Stichwort Flächenbrand klein, brennt Hecke in die Waterhörn alarmiert. Die Anfahrt dauerte nicht einmal 60 Sekunden, sodass wir ziemlich schnell am Einsatzort waren.
Dort brannte eine Feuerschale, von der das Feuer auf eine angrenzende Hecke Übergriff. Ein benachbarter Feuerwehrmann hatte das Feuer bei unserer Ankunft bereits unter Kontrolle und wir mussten lediglich kleinere Nachlöscharbeiten durchführen.
Der Einsatz war somit für unsere zwei Fahrzeuge und ca. 20 Einsatzkräften nach 10 Minuten beendet.

Verkehrsunfall glimpflich ausgegangen

 

Mit dem Stichwort Verkehrsunfall wurden wir am 09.09.2020 gegen 14.25 Uhr an die Barßeler Straße gerufen. Gemeldet war eine eingeklemmte Person nach einem Verkehrsunfall.
Vor Ort stellte sich heraus, dass die Person nicht eingeklemmt war, sodass der Einsatz für unsere zwei Fahrzeuge und 15 Einsatzkräfte nach 30 Minuten beendet war.

Schweinestall mit 400 Jungschweinen im Vollbrand

 

Zur Unterstützung der Feuerwehr Friesoythe wurden wir am 08.09.2020 gegen 9.16 Uhr mit dem Stichwort Gebäudebrand Groß in den Friesoyther Ortsteil Pehmertange alarmiert.

Vor Ort stand ein mit ca. 400 Jungschweinen 15x30m großer Stall nahezu im Vollbrand.
Wir begannen mit zwei Trupps unter Atemschutz die Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes und stellten zudem eine Riegelstellung auf um einen benachbarten Stall mit ca. 1000 Schweinen und angrenzende Baumreihen zu schützen.

Es wurden ca. 3,5 km Schlauchleitung verlegt, durch diese das Wasser an die Einsatzstelle gefördert wurde. Zudem fuhren 3 Fahrzeuge im Pendel-Verkehr Wasser zur Einsatzstelle.

Noch während der Brandbekämpfung, halfen unsere Trupps unter Atemschutz, so viele Tiere wie nur möglich aus dem Stall zu retten. Da der Innenangriff später gefährlich wurde, mussten unsere Trupps aus Eigensicherung das Gebäude verlassen.

Durch die Lage der Einsatzstelle und das dort liegende Hydrantennetz, wurden kurz nach unserer Alarmierung die Feuerwehren aus Bösel, Scharrel und Garrel nachalarmiert. Die ABC Erkunder aus Lastrup und Lindern, die Drohnen Gruppe sowie der ELW 2 wurden ebenfalls angefordert.

Wir waren mit 3 Fahrzeugen und ca. 20 Einsatzkräften vor Ort und wurden nach ca. 4 Stunden aus dem Einsatz entlassen.

Jugendfeuerwehr Altenoythe feiert 50-jähriges Jubiläum

 

Am 01. Septmenber 2020 - vor genau 50 Jahren, gründete Gerhard Hodes sen. die Jugendfeuerwehr Altenoythe.

Aus diesem besonderen Anlass hatten wir uns eigentlich überlegt, die Türen und Tore der Feuerwehr Altenoythe für einen Tag zu öffnen um dieses runde Jubiläum mit euch zu feiern. Durch die aktuelle Situation mit dem Corona Virus müssen wir das leider verschieben.

Trotz alledem freuen wir uns schon risieg, mit euch im nächsten Jahr darauf anzustoßen. Dann ist es zwar kein rundes Jubiläum mehr aber 50+1 hört sich auch gut an.

Dienstbetrieb wieder aufgenommen
 
Seit ein paar Wochen findet unser regelmäßiger Dienstbetrieb wieder statt. Um dem Corona Virus entgegen zu wirken, findet dieser unter dem strengen Hygienekonzept der Stadt Friesoythe statt. Ein Mindestabstand von zwei Metern ist untereinander einzuhalten, sollte dies nicht möglich sein, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
 
In den vergangenen Wochen Beschäftigten wir uns bereits unteranderem mit der Wasserförderung über lange Wegstrecken inklusive Zwischenpumpen und Versorgung des LUF (Löschunterstützungsfahrzeug) oder der technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen.
 
Am gestrigen Dienstabend befassten wir uns mit den verschiedenen Möglichkeiten, einen Flächenbrand zu bekämpfen.
Dafür unterteilen wir ein abgeerntetes Kornfeld eines Feuerwehr Kameraden in drei Bereiche und verteilten dort Stroh. Dieses Stroh wurde in Absprache mit der Großleitstelle Oldenburg durch uns entzündet. Da das Feld in drei Bereiche unterteilt war, konnte sich das Feuer nur in dem jeweiligen Bereich ausbreiten. Eine Gefahr für die Kameraden oder ein übergreifen der Flammen auf benachbarte Felder war somit zu jeder Zeit ausgeschlossen.

 

Bei der ersten Art der Brandbekämpfung, griffen wir auf die sog. Feuerpatsche zurück. Die Feuerpatsche ist eine Art, größer Fächer, der große Mengen Luft bei jedem Schlag ausbreitet und somit das Feuer auspatscht. Mit dieser Patsche wird das Feuer, meist bei Wald- und Wiesenbränden ausgeschlagen. Die Feuerpatsche wird zum Erstangriff genutzt, bis eine Wasserversorgung aufgebaut ist.
 
Bei der zweiten Art der Brandbekämpfung, löschten wir den Flächenbrand mit Hilfe des Hohlstrahlrohres. Der dabei erzeugte Wassernebel kühlt das Feuer ab und löscht es somit.
Bei der dritten Art der Brandbekämpfung, haben wir das "Pump-and-Roll" Verfahren genutzt. Bei diesem Verfahren wird aus dem Wassertank des Fahrzeugs, Wasser während der Fahrt abgegeben. Mithilfe von mehreren Schläuchen und Strahlrohren, kann während der Fahrt das Feuer abgelöscht werden, ohne den Schlauch verlängern zu müssen.
 
Vor der Brandbekämpfung bauten wir mit Hilfe unserer acht Steckleiterteile einen Wasserbehälter auf, der mittels Güllefass mit Wasser befüllt wurde. Aus diesem Wasserbehälter konnten wir zum Schluss Wasser ansaugen und dies über den Monitor vom Dach unseres TLF aus auf die Brand Fläche abgeben um diese noch einmal ordentlich zu wässern.
 
Die stetige und regelmäßige Weiterbildung Der ehrenamtlichen Helfer ist unabdenkbar und muss auch während einer Pandemie aufrecht erhalten werden. Gerade durch diese Pandemie, müssen wir verstärkt auf unseren persönlichen Schutz achten und das Verhalten der Situation anpassen.

Verkehrsunfall endet tragisch

 

Mit dem Stichwort Verkehrsunfall, PKW in Lahe wurden wir am späten gestrigen Samstag Abend in den Ortsteil Pirgo alarmiert.

Ein PKW Fahrer der aus Richtung Oldenburg kommend in Richtung Altenoythe unterwegs war, verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über Sein Fahrzeug. Der PKW prallte seitlich voll gegen einen Baum und kam in einem Dahinter liegenden Graben zum Stehen.
Bei diesem Unfall verstab der Fahrer des PKW an der Unfallstelle. Die Feuerwehr Altenoythe konnte die Person nur noch aus dem stark deformierten Fahrzeug Bergen.
Die Einsatznachbesprechung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Krieseninterventionsteam (PSNV).
Die Altenoyther Straße wurde über den kompletten Einsatz hin weg voll gesperrt.
Wir waren mit 25 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen vor Ort. Die Feuerwehr Friesoythe unterstützte mit 20 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen.
 
Hier geht's zum Bericht von Nord West Media:
Trecker gerät bei Mäharbeiten in Brand - Feuer greift auf Hochmoorgebiet über
 
Mit dem Stichwort Fahrzeugbrand wurden wir am 13.08.2020
gegen 10.31 Uhr zur Unterstützung der Feuerwehr Bösel an die Vidamer Straße alarmiert.
Durch Mäharbeiten ist ein Trecker in Flammen aufgegangen und diese schlugen über auf ein naturiertes Hochmoorgebiet.
Wir verlegten mehrere hundert Meter Schlauchleitung und konnten aus einem aufgestauten Kanal Wasser per TS ansaugen. Wir löschten zusammen mit den Kameraden aus Bösel die in Brand geratenen Quadratmeter. Ein Hubschrauber der Polizei flog über die Einsatzstelle und kontrollierte auf eventuelle Glutnester, dieser konnte aber keine finden.
Nach guten drei Stunden konnten wir die Einsatzstelle verlassen, eine Brandsicherheits Wache der Feuerwehr Bösel bestand bis zum heutigen Morgen.
Wir waren mit drei Fahrzeugen und 20 Kameraden vor Ort.
 
Schwelbrand unter Kontrolle gebracht
 
Auf dem Rückweg von unserem Dienstabend am Dienstag den 04.08.2020, kurz vor dem Ortsschild in Altenoythe erreichte uns über Funk eine Alarmierung zusammen mit der Feuerwehr Friesoythe. Noch auf der Fahrt zurück zum Feuerwehrhaus gab es also ein neues Ziel: mit Blaulicht und Martinshorn nach Kampe. Dort sollte es zu einem Mittelbrand gekommen sein.
 
Beim Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle, ist aus einem technischen Defekt ein Schwelbrand entstanden. Dieser wurde mittels eines unserer Atemschutztrupps unter Kontrolle gebracht. Es wurde eine Wasserversorgung von dem sich auf dem Gelände befindlichen Hydranten und über die naheliegende Soeste hergestellt und die Brandstelle wurde durch mehrere Trupps unter Atemschutz gekühlt.
 
Die Einsatzkleidung der Trupps im Gebäude war so stark verschmutzt, dass diese noch an der Einsatzstelle gewechselt werden mussten. Für solche Fälle haben wir "Jogginganzüge" in verschiedenen Größen auf den Fahrzeugen.
 
Der Einsatz war für unsere 30 Kameraden und 3 Fahrzeugen nach guten zwei einhalb Stunden beendet. Die Feuerwehr Friesoythe war ebenfalls mit mehreren Fahrzeugen vor Ort.